Ameisen

Ameisen gehören zu den häufigsten Schädlingen in Wohnräumen und im Umfeld von Häusern. Obwohl eine einzelne Ameise keine Gefahr darstellt, können große Kolonien schnell zu einem lästigen und hygienischen Problem werden. Durch frühzeitiges Handeln lässt sich ihre Ausbreitung wirksam eindämmen.

30.6.2026

Ameisen – wirksame Lösungen zur Bekämpfung von Ameisen im Haus und im Außenbereich

Ameisen treten besonders häufig in Küchen, Vorratsräumen, auf Terrassen und rund um Häuser auf, wo sie nach Nahrung, Wasser und einem sicheren Weg zu ihrem Nest suchen. Sobald sie eine Nahrungsquelle entdeckt haben, hinterlassen sie eine Pheromonspur, der schon bald weitere Ameisen folgen.

Einzelne Ameisen verursachen in der Regel keine größeren Schäden. Größere Kolonien können jedoch Lebensmittel verunreinigen, die Wohnqualität beeinträchtigen und sich schnell im Gebäude ausbreiten. Deshalb ist es wichtig, bereits bei den ersten Anzeichen eines Befalls zu handeln.

Warum sind Ameisen ein Problem?

Ameisen können vor allem ein hygienisches Problem und eine Beeinträchtigung der Wohnqualität darstellen. Auf der Suche nach Nahrung kommen sie mit verschiedenen Oberflächen in Kontakt und bewegen sich anschließend über Küchenarbeitsflächen, Schränke und Lebensmittel.

Größere Kolonien können zu folgenden Problemen führen:

  • Verunreinigung von Lebensmitteln
  • Verbreitung von Bakterien
  • massenhaftes Auftreten in Wohnräumen
  • Nestbildung in Wänden, unter Pflasterflächen oder Bodenbelägen
  • wiederholtes Auftreten an denselben Stellen

Einige Arten, wie die Pharaoameise, bilden sehr große Kolonien und lassen sich ohne eine geeignete Bekämpfungsstrategie nur schwer vollständig beseitigen.

Wo treten Ameisen am häufigsten auf?

Ameisen können sowohl im Freien als auch in Gebäuden nisten und begeben sich von dort aus auf Nahrungssuche. Besonders häufig sind sie dort anzutreffen, wo sie leicht Zugang zu Nahrung und Wasser haben.

Häufig treten sie an folgenden Orten auf: in Küchen, Vorratsräumen, Essbereichen, Badezimmern, Kellern, auf Balkonen und Terrassen, in der Nähe von Hauseingängen sowie in Gärten und auf gepflasterten Flächen.

In Gebäude gelangen sie meist durch Ritzen an Türen und Fenstern, Öffnungen rund um Rohrleitungen oder andere kleine Spalten.

Woran erkennt man einen Ameisenbefall?

Erste Anzeichen für einen Ameisenbefall sind meist einzelne Ameisen, die ihre Umgebung erkunden und nach einer Nahrungsquelle suchen. Sobald sie eine solche gefunden haben, folgen schon bald weitere Ameisen der Pheromonspur zur selben Stelle.

Die häufigsten Anzeichen für einen Ameisenbefall sind:

  • einzelne Ameisen auf Küchenarbeitsflächen oder Böden
  • Ameisenstraßen entlang von Wänden, Raumrändern oder Außenflächen
  • Ameisen in der Nähe von Lebensmitteln, Abfallbehältern oder Futternäpfen
  • Ameisen auf Terrassen, Balkonen oder in der Nähe von Hauseingängen
  • kleine Erdhäufchen an Pflasterflächen, Fugen oder Rissen

Wenn Ameisen regelmäßig an derselben Stelle auftreten, befindet sich ihr Nest mit hoher Wahrscheinlichkeit in unmittelbarer Nähe.

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Wie lassen sich Ameisen wirksam bekämpfen?

Eine erfolgreiche Ameisenbekämpfung erfordert mehr als nur die Beseitigung einzelner Ameisen. Entscheidend ist, auch die Ursache des Problems – die Kolonie bzw. das Nest – zu bekämpfen.

Für eine wirksame Bekämpfung von Ameisen empfehlen wir:

✔ Lebensmittelreste zu entfernen und Oberflächen regelmäßig zu reinigen,

✔ Lebensmittel in gut verschlossenen Behältern aufzubewahren,

✔ den Zugang zu Wasser und Feuchtigkeit einzuschränken,

✔ Ritzen und andere mögliche Eintrittsstellen abzudichten,

✔ Köder einzusetzen, die von den Ameisen in das Nest getragen werden,

✔ Insektizide auf Laufwegen und an Aufenthaltsorten der Ameisen anzuwenden.

Frühzeitiges Handeln hilft, die Ausbreitung der Kolonie zu verhindern und das Risiko eines erneuten Ameisenbefalls zu verringern.

Schwarze Wegameise (Lasius niger)

Die Schwarze Wegameise ist die häufigste Ameisenart, die rund um Häuser, in Gärten und Wohnungen anzutreffen ist. Besonders angezogen wird sie von Zucker, Honig, Obst und anderen süßen Nahrungsresten. Ihre Nester legt sie im Boden, unter Pflastersteinen oder in der Nähe von Gebäudefundamenten an.

Pharaoameise (Monomorium pharaonis)

Die Pharaoameise ist eine sehr kleine, hellgelbe Ameisenart, die häufig in beheizten Gebäuden nistet. Aufgrund der zahlreichen Königinnen und ihrer schnellen Vermehrung zählt sie zu den am schwierigsten zu bekämpfenden Ameisenarten.

Wissenswertes über Ameisen

  • Ameisen leben in organisierten Kolonien, die aus einigen Hundert bis zu mehreren Zehntausend Individuen bestehen können.
  • Sie kommunizieren mithilfe von Pheromonen, mit denen sie Wege zu Nahrungsquellen markieren und vor Gefahren warnen.
  • Eine einzige Kundschafterameise kann eine Nahrungsquelle entdecken und innerhalb kürzester Zeit zahlreiche weitere Ameisen dorthin führen.
  • Ameisen können ein Mehrfaches ihres eigenen Körpergewichts tragen und zählen daher im Verhältnis zu ihrer Körpergröße zu den stärksten Insekten.
  • Die meisten Ameisenarten sind in der Natur nützlich, da sie zum Abbau organischer Substanzen und zur Regulierung anderer Insektenpopulationen beitragen. Zum Problem werden sie jedoch, wenn sie sich in unmittelbarer Nähe des Menschen ansiedeln.


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum kommen Ameisen immer wieder?

Wenn eine Nahrungsquelle weiterhin zugänglich ist oder die Kolonie nicht beseitigt wurde, kehren die Ameisen über dieselbe Pheromonspur zurück. Deshalb ist es wichtig, sowohl die Ursache des Befalls zu beseitigen als auch das Nest zu bekämpfen.

Wie lassen sich Ameisen wirksam bekämpfen?

Am wirksamsten ist eine Kombination aus vorbeugenden Maßnahmen, der Beseitigung von Nahrungsquellen und dem Einsatz von Ködern, die von den Ameisen in die Kolonie getragen werden. Auf diese Weise kann der Wirkstoff auch die Königin und andere Mitglieder der Kolonie erreichen.

Kann ein Insektizid die gesamte Kolonie beseitigen?

Insektizide reduzieren die Anzahl der Ameisen an den Stellen, an denen sie auftreten, wirksam. Köder hingegen ermöglichen es, den Wirkstoff in die Kolonie zu tragen. Für optimale Ergebnisse empfiehlt sich eine Kombination beider Bekämpfungsmethoden.

Wo nisten Ameisen am häufigsten?

Ameisen legen ihre Nester meist im Boden, unter Pflastersteinen, an Gebäudefundamenten, in Mauerritzen, unter Steinen oder in Holzkonstruktionen an. Einige Arten können auch innerhalb beheizter Gebäude nisten.

Wie lässt sich ein erneuter Ameisenbefall verhindern?

Lebensmittelreste sollten regelmäßig entfernt und Lebensmittel in gut verschlossenen Behältern aufbewahrt werden. Außerdem ist es wichtig, den Zugang zu Wasser einzuschränken und Ritzen sowie andere Öffnungen abzudichten, durch die Ameisen in das Gebäude gelangen können.