Stinkwanzen – wirksame Vorbeugung und Bekämpfung
Stinkwanzen treten am häufigsten vom Spätsommer bis in den Herbst auf, wenn sie einen geeigneten Ort zum Überwintern suchen. In dieser Zeit dringen sie häufig in Häuser, Wohnungen, Garagen, Gartenschuppen und andere Gebäude ein, wo sie bis zum Frühling bleiben können.
Neben der Belästigung in Innenräumen schädigen sie auch Obstbäume, Gemüse und andere Kulturpflanzen. Bei Bedrohung geben sie den charakteristischen unangenehmen Geruch ab, dem sie ihren Namen verdanken.
Warum dringen Stinkwanzen ins Zuhause ein?
Stinkwanzen dringen nicht auf der Suche nach Nahrung in Innenräume ein. Sie suchen einen warmen und sicheren Ort zum Überwintern. Am häufigsten gelangen sie durch offene Fenster, Türen, Lüftungsöffnungen oder Risse in der Fassade in Häuser und andere Gebäude.
Ihre Anwesenheit wird am häufigsten begünstigt durch:
- sinkende Temperaturen im Herbst,
- warme und trockene Innenbereiche,
- Spalten rund um Fenster und Türen,
- offene Fenster ohne Insektenschutzgitter,
- Nähe zu Gärten, Obstgärten und Feldern,
- günstige Überwinterungsbedingungen.
Sobald sie einen geeigneten Unterschlupf gefunden haben, können große Mengen Stinkwanzen am selben Ort überwintern.
Warum sind Stinkwanzen ein Problem?
Stinkwanzen sind für Menschen nicht gefährlich, da sie weder stechen noch beißen oder Krankheiten übertragen. Dennoch können sie in Innenräumen erheblich stören, während ihr Auftreten in Gärten und Obstgärten auch Qualität und Ertrag von Kulturen beeinträchtigen kann.
- Zu den häufigsten Problemen zählen:
- unangenehmer Abwehrgeruch,
- große Anzahl in Innenräumen,
- Schäden an Obst und Gemüse,
- Saugen von Pflanzensaft,
- verminderte Erntequalität,
- erneutes Auftreten zu Beginn des Frühlings.
Da sie sich häufig an Fenstern, Wänden und Decken sammeln, empfinden viele Menschen sie im Zuhause als besonders unerwünscht.